Zahm und Heiter: Zehn sensible Puppenspielstudenten aus Berlin, der Willkür und Grausamkeit einer nur scheinbar toten Materie ausgeliefert, wehrlos in ihrer kindlichen Naivität. Aber sehen Sie selbst – auf den nächsten Seiten oder während
einer ihrer "Aufführungen" in Berlin oder sonst wo.
Mai 2012 – Gastspiel in Österreich: In Hohenems gewinnt Johannes Everards Maskenstück
… und andere drollige Bilder (Spiel: Friedericke Miller, Johannes Everard, Akkordeon: Paula Seil, Kontrabass: Konrad Hertzfeld, Regie: Matthias Becker) den Rudolf-von-Ems Kleinkunstpreis. Der Förderpreis, der im Rahmen des Homunculus-Festivals an junge Theaterschaffende verliehen wird, geht damit nach 2011 zum zweitenmal an
zahmundheiter. Mehr Infos dazu:
Hier!
April 2012 – Gersnbacher Puppentheaterwoche: Während die eine Hälfte an Studioinszenierungen probt, haben Freda, Line, Christoph, Lennart und Hannes Festival-Freigang bekommen. Auf der Gernsbacher Puppentheaterwoche im Süd-Westen der Republik haben sie mit zwei Stücken einen Handpuppenabend bestritten:
Leben kann man so nicht und
Die Frau von vorgestern. Christoph meinte nach der Vorstellung ein zufriedenes Grummeln der Puppen vernommen zu haben.
März 2012 – Zwischenbericht: … die Kommunikation nach außen wird immer schwieriger. Wir stehen unter dauernder Beobachtung – unsere Puppen sind überall und sie haben keine Skrupel. Hier also in aller gebotenen Kürze ein paar Zeilen. In verschiedenen "Studioinszenierungen" versuchen wir, den an uns gestellten Forderungen zu genügen:
Während Line, Christopher, Manuel und Stefano bei
Anal – alles aus Liebe – einer Telenovela mit Puppen – im Gorki bis zur Erschöpfung für den Ruhm der Handpuppen schuffteten, wurde Leo nach Magdeburg verschleppt um dort einen Monat ein Solostück für Kinder zu proben und aufzuführen:
Die Meerjungfrau in der Badewanne. Ebenfalls am Puppentheater Magdeburg probt nun Florian unter der Regie Frank Engels ein Abendprogramm:
Das Haus des Wurdalak. Ein Vampirstück – ganz nach dem Geschmack unserer Puppen.
Januar 2012: Das neue Jahr hat kaum begonnen, da werden wir von unseren Puppen zurück auf die Bühne gestoßen. Weihnachten war gestern.
Los gehts mit
Die Frau von vorgestern am 07. Januar in Fulda. Am 11. Januar ist Christoph Levermans Vordiplom
Wolfszeit nochmals in der BAT-Studiobühne der Ernst Busch zu sehen. Am 16.01. hat die Studioinszenierung
Alles aus Liebe im Maxim Gorki Premiere und am 20.01. gibts
Wer zuletzt (noch) lacht! in der Schaubude Berlin. Bitte kommen!
November 2011 – Puppe im BAT: Am 18. und 19. November spielt Zahm und Heiter mit mehreren Stücken am BAT, der Studiobühne der Hochschule Ernst Busch. Im sogenannten "Startblock" der Abteilung Puppenspiel zeigen wir an zwei Tagen Vordiplome und Szenenstudien der vergangenen Monate. Los gehts jeweils um 20 Uhr.
Gezeigt wird am Freitag ab 20 Uhr:
… und andere drollige Bilder, und
Pflock!. Am Samstag dann
In meinem Schmutz und ein Szenenstudium zu Kleists
Hermannsschlacht.

Oktober 2011: Wir sind zurück aus Kwidzyn, Polen. Dort waren wir mit
Ein Märchen zu Gast auf dem Animo-Festival. Es war wunderbar, kalt und leidenschaftlich, tolle Menschen, Tage und Nächte …
stokrotne dzięki!
September 2011: Geschafft! Puppen, Objekte, Masken und wir haben im September Vordiplome präsentiert. In acht sehr unterschiedlichen Inszenierungen, über den ganzen Monat und die halbe Stadt verteilt, haben wir gezeigt was im Laufe des Sommers und in Zusammenarbeit mit vielen anderen verrückten Leuten entstanden ist: Abgründiges, hässliches, schönes, leidenschaftliches, lautes, kraftvolles … Theater. Eben Zahm und Heiter. Und damit uns nicht langweilig wird, gehts Anfang Oktober weiter mit Szenenstudien. Puppen brauchen keinen Schlaf.
September 2011: Sommerzeit - Ferienzeit. Nicht bei uns. Unsere Puppen kennen keinen Urlaub. Im September präsentieren sie unsere Vordiploms-Inszenierungen.
03. u. 04.09.2011, In der Parkaue, Studiobühne
In meinem Schmutz (Leonhard Schubert)
14. u. 15.09.2011, Mica-Moca Project
... und andere drollige Bilder. Ein Maskenspiel mit Livemusik
(Johannes Everard)
14.u. 15. 09.2011, Mica-Moca Project
Die Welt dreht weiter (Christopher Schleiff)
15. u. 16.09.2011, Manuel de la Peza, Stefano Trambusti
16. u. 17.09.2011, In der Parkaue
Leben kann man so nicht (Freda Winter, Lennart Morgenstern)
17. u. 18.09.2011, BAT-Studiobühne
Wolfszeit (Christoph Levermann)
23. u. 24.09.2011, In der Parkaue, Studiobühne
PFLOCK! (Florian Kräuter)
24. u. 25.09.2011, In der Parkaue, Raum 432
Schön und Gut (Karoline Vogel)
Juni 2011 - … was soll man auch machen mit siebzehn, achtzehn in Brandenburg? Wir haben relaxt, haben uns auf lange, schlangenförmige, von der Mittagssonne erhitzte Steinplatten gelegt und uns einfach fallen lassen. Mit dabei war Vera, die das alles fachmännisch begleitet hat. Massage, Bewegungsimprovistation und Dorffest. Das Bewegungs-Wochenende in Sauen war wunderbar.
Mai 2011 - Zahm und Heiter gewinnt mit Ein Märchen den Rudolf-von-Ems Kleinkunstpreis! Neben dem Maskenspiel waren wir auch mit Wer zuletzt (noch) lacht! für den Förderpreis nominiert. Der Preis wird jährlich im Rahmen des Figurentheaterfestivals Homunculus in Hohenems verliehen.
Mai 2011 - Viel und laut: Im Mai waren wir zehn Tage auf dem
17. Internationalen Figurentheaterfestival in Erlangen zu Gast. Es gab über zwanzig Vorstellungen und Workshops, Paddeln und Kentern auf der Regnitz, eigen initiierte Bierproben mit gleichzeitiger Diskussion über das gesehene Theater und ein Wiedersehen mit den lustigen Studenten aus Stuttgart.
April 2011 - Die Frau von vorgestern war zu den Tagen der Hochschule am Puppentheater Halle und beim Hohensteiner Puppenspielfest zu Gast.